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Jonas Buja – Master-Student seit SoSe 2021

Bild zum Beitrag Jonas Buja – Master-Student seit SoSe 2021

Veröffentlicht am 1. Februar 2022

Jonas Buja: ledig, 30 Jahre, 5,5 Jahre Berufserfahrung als Nautischer Wachoffizier in internationaler Fahrt auf Gastankern (Foto: Michael Miklas)

Warum haben Sie sich für ein Theologiestudium entschieden?

Statt nur mit „personnel resources“ möchte ich mit Menschen arbeiten. Als Seelsorger für sie da sein und ihnen helfen ihr Leben zu gestalten, wo ich kann und darf.

Warum haben Sie sich für ein Theologiestudium an der KiHo entschieden?

Der Zeitpunkt des Studienbeginns passte. Mein erster Kontakt mit der Studiengangskoordinatorin Frau Kuropka war direkt so nett und zugewandt, dass ich sofort gut aufgehoben gefühlt habe und mich gar nicht mehr weiter mit anderen Standorten beschäftigt habe. Eine Entscheidung, die ich nicht bereue.

Welche Herausforderungen persönlicher, beruflicher und familiärer Natur haben Sie mit dem Beginn des Studiums meistern müssen?

Die Seefahrt und ein Studium vertragen sich nicht miteinander. Der Berufsalltag lässt sich nicht mit Präsenzblöcken vereinbaren, und selbst die digitale Teilnahme an Kursen ist mit der digitalen Infrastruktur und dem Arbeitsalltag auf See nicht möglich. Ich habe meinen Job komplett aufgegeben und studiere jetzt Vollzeit. Finanziell bin ich durch meine eigenen Rücklagen abgesichert, werde aber auch von meinen Eltern unterstützt. Ohne familiäre Verantwortung ist das ein gangbarer Weg.

Welche persönliche Perspektive verbinden Sie mit dem Abschluss des Studiums?

Ich möchte ins Pfarramt.

Was fällt Ihnen leicht?

Da ich für alle Aufgaben ausreichend Zeit habe, fällt mir eigentlich nichts schwer.

Was fällt Ihnen eher nicht so leicht?

Nachdem in der Seefahrt mein Arbeitsalltag sich aufgrund von festen Wachzeiten selbst organisiert hat, muss ich selber meine Zeit einteilen. 

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was zeichnet das Studium an der KiHo in positiver Hinsicht aus?

Da ich aufgrund meiner familiären und beruflichen Situation direkt ins Wohnheim an der KiHo ziehen konnte, bin ich in engem Kontakt mit den grundständig Studierenden und genieße die enge Verbindung der Studierenden untereinander und mit den Lehrenden. Durch die Größe oder besser „Kleine“ der Hochschule wird man individuell betreut, geht nicht in der Masse unter. 

Welche Aspekte sind verbesserungswürdig?

Zum einen die langfristige Zeitplanung für die berufstätigen Studierenden und zum anderen die Integration des Masterstudiengangs in den normalen Hochschulalltag mit Zeiten für Andachten sowie ein Engagement im Studierenden-Konvent und im AStA.

Welches Erlebnis hat Sie besonders beeindruckt?

Das schöne Gruppengefühl im Masterstudiengang. Alles Leute mit einiger Erfahrung, sodass wir uns untereinander sehr gut selber und flüssig selber organisieren.

(Die Antworten datieren aus dem Dezember 2021.)