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„Rebellinnen – Frauen verändern die Welt“: Ausstellung in der Hochschulbibliothek

Vom 9. November 2022 bis zum 31. Januar 2023 ist in der Hochschul- und Landeskirchenbibliothek (HLB) – und damit erstmalig in Wuppertal – die Ausstellung „Rebellinnen – Frauen verändern die Welt“ zu sehen. Die HLB zeigt die Ausstellung in Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule (KiHo) Wuppertal.

Portraits von 30 Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten

„Rebellinnen – Frauen, die die Welt verändern“ präsentiert 30 Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten aus dem deutschsprachigen Raum und aus ganz verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Viele sind berühmt, andere weniger bekannt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie für ihre Überzeugungen und Rechte gekämpft haben, die Gesellschaft prägten und sie ein Stück besser machen wollten bzw. wollen. Ihre Geschichten erzählen von stillem Widerstand und von lauter Rebellion, von mutigen Taten und ungewöhnlichen Entscheidungen, Unangepasstheit und Willensstärke. Es sind Frauen, die bestehende Strukturen hinterfragten, die Gesellschaft herausforderten und sich über Konventionen und Normen hinwegsetzten – und es bis heute tun

So werden u.a. die Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die Reformatorin Argula von Grumbach, die Politikerin Elisabeth Schwarzhaupt, die Schauspielerin Marlene Dietrich, die Sozialarbeiterin Liselotte Nold, die Verlegerin Aenne Burda oder die Publizistin Wibke Bruhns vorgestellt. Alle porträtierten Frauen verbindet, dass sie sich dafür eingesetzt haben, die Gesellschaft zu verändern. Ihre Lebenswege ermutigen dazu, den eigenen Weg zu gehen und eigene Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Lebenswege, die ermutigen, den eigenen Weg zu gehen und eigene Ziele nicht aus den Augen zu verlieren

Auch die Theologin Sarah Vecera ist unter den porträtierten Frauen: Sie ist Mitarbeitende der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal und hat in diesem Jahr das Buch „Wie Jesus weiß wurde“ veröffentlicht, womit sie auf das Problem von Rassismus in der Kirche aufmerksam gemacht. Am 10. Januar 2023 wird sie im Rahmen der Ausstellung im Audimax der KiHo aus diesem Buch lesen.

Die Plakate zeigen historische Dokumente, Auszüge aus Interviews, Tagebüchern oder Publikationen. Renommierte Künstlerinnen haben die Illustrationen gefertigt. Zu jedem Plakat gibt es im Netz weiterführende Informationen, ein ausführliches Porträt sowie Link-Tipps.

Die Ausstellung, die durch ganz Deutschland wandert, wurde vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. erarbeitet und wird u.a. gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sowie den Konvent Evangelischer Theologinnen. Medienpartner ist das Sonntagsblatt. Es sollen weitere Frauenporträts hinzukommen. Auf der Webseite www.ausstellung-leihen.de/rebellinnen können Besucher*innen Vorschläge für weitere Rebellinnen einreichen.

Expert*innen ordnen Ausstellung in das Zeitgeschehen ein

Zur Eröffnung der Ausstellung ordneten Expert*innen wie Prof’in Dr. Claudia Janssen, Inhaberin des Lehrstuhls für Neues Testament und Theologische Geschlechterforschung an der KiHo, und Pfarrerin Irene Diller, Stabstelle Vielfalt und Gender bei der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Ausstellung in das Zeitgeschehen ein. Der Video-Mitschnitt der Ausstellung ist hier zu sehen.

Informationen für Besucher*innen

Die HLB Wuppertal, Missionsstraße 11, 42285 Wuppertal, Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi und Fr 9:30 Uhr bis 17 Uhr, Do 9:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr (geänderte Öffnungszeiten bleiben vorbehalten). Achtung: Schließungszeit von Do, 22.12. um 17 Uhr bis einschließlich 3.1.2023. Sie erreichen die HLB zu den Öffnungszeiten telefonisch unter 0202 2820 125 und unter der Mail-Adresse bibliothek@hlb-wuppertal.de.